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Glossar

Abblättern, abplatzen

Farbe und/oder Putzschicht  lösen sich  nach Frost oder durch Tausalz von der Putzoberfläche ab. Siehe Salze, bauschädlich.

Ausblühen, Ausblühsalze

Siehe Salze, bauschädlich.

Bauen im Bestand

Darunter versteht man den aktuellen Zustand eines Gebäudes, welcher durch Umbauten verändert wird. Hierbei kann es zu einer Nutzungsänderung kommen.

Baustoffklasse

Dient der Einteilung von Baustoffen bezüglich ihres Brandverhaltens nach DIN 4102. Ihre Kennzeichnung erfolgt durch die Buchstaben A und B und durch die Zahlen 1 bis 3.

A 1 = nicht brennbarer Baustoff ohne jegliche brennbare Bestandteile
A 2 = nicht brennbarer Baustoff mit geringen brennbaren Bestandteilen
B 1 = brennbarer Baustoff mit schwer entflammbaren Eigenschaften
B 2 = brennbarer Baustoff mit normal entflammbaren Eigenschaften
B 3 = brennbarer Baustoff mit leicht entflammbaren Eigenschaften

Bausubstanz

Der Begriff wird für die Zustandsbeschreibung der nicht beweglichen Teile eines Gebäudes: Fundament, Bodenplatte, Decken, alle Wände und das Dach, verwendet. Er gilt als ein wesentlicher Bewertungsfaktor des Gebäudes.

Bauteildurchfeuchtung

Häufigste Schadensursache die sich oft durch verminderten Wärmeschutz, mechanische, korrosive und chemische Schädigung, Schimmelpilzbefall und feuchte Innenwandoberflächen bemerkbar macht.

Denkmalschutz

Unter Denkmalschutz stehende Gebäude, die als Zeugnis des kulturellen Erbes eines Landes fungieren, sind mit strengen Vorschriften versehen, wenn es um bauliche Maßnahmen geht.

Diffusionsoffen

Diffusion bezeichnet den Durchgang von Wasserdampf (oder anderer Gase) durch Stoffe. Dies ist möglich, wenn ausreichend und genügend große Poren vorhanden sind.

Drainage

Eine bauliche Maßnahme um Wasser von Gebäuden fernzuhalten.

Hinterlüftung

Spielt eine wichtige Rolle bei manchen Arten der Wärmedämmung. Hierbei wird darauf geachtet, dass ein Zwischenraum zur Dämmschicht bestehen bleibt, in dem die Luft frei zirkulieren kann. Dadurch kann Feuchtigkeit wieder abtrocknen und hat je nach Ausführung die Möglichkeit von innen nach außen zu diffundieren.

Horizontalisolierung

Oder auch Horizontalabdichtung oder Horizontalsperre genannt. In diesem Verfahren wird in das Mauerwerk eine waagrechte Sperre - mittels des Einzuges wasserdichter Materialien (bspw. Stahlblech) oder durch Bohrungen und Injektion chemischer Substanzen - errichtet.

Hydrophil

Als hydrophil wird ein Material bezeichnet, das leicht Wasser aufnimmt. Ein wasserabweisendes Material wird als hydrophob bezeichnet.

Hygroskopie

Wasseranziehende Eigenschaft eines Materials. Spielt eine gewichtige Rolle bei salzbelastenden Baustoffen. Bausalze ziehen Wasser an und lagern es in ihren Kristallgittern ein, es kommt zur vermehrter Feuchtigkeit und bei deren Verdunstung wiederum zur Krstallisation von Salzen an den Oberflächen.

Innendämmung

Die an der Innenseite eines Gebäudes angebrachte Dämmung. Bei denkmalgeschützten Bauten oder im Kellerbereich ist keine andere Dämmung möglich oder wirtschaftlich vertretbar.

Kondensation

Entsteht, wenn an kalten Oberflächen feuchte Luft abkühlt und als kleine Wassertropfen niederschlägt. Zu sehen, wenn man ein kühles Getränk aus dem Eiskasten in warme Umgebungsluft bringt. Das Glas ist sofort mit einem Tröpfchenfilm überzogen. Durch Kondensation gebildetes Wasser, das sich in Räumen niederschlägt, bildet eine Lebensgrundlage für Schimmel. Die zurückbleibenden Salze führen zu Bauschäden.

Luftfeuchtigkeit

Bezeichnet den Anteil des Wasserdampfes in der Luft. Die absolute Luftfeuchte ist die tatsächlich in der Luft enthaltene Wasserdampfmenge, ausgedrückt in [g/m3]. Die relative Luftfeuchtigkeit ist das prozentuale Verhältnis zwischen dem momentanen Wasserdampfdruck und dem Sättigungswasserdampfdruck.

Probleme mit der Luftfeuchtigkeit im Wohnraum treten dann auf, wenn im Vergleich zur Raumtemperatur kühlere Stellen vorhanden sind und die Luft den Sättigungspunkt erreicht hat. Besonders in den Ecken zu Außenwänden herrscht oft wegen dem Vorhandensein von Kältebrücken eine niedrigere Oberflächentemperatur. Da die mit Feuchtigkeit gesättigte Luft bei Abkühlung die überschüssige Feuchtigkeit abgeben muss, kondensiert der Dampf an der kühlen Stelle. Es bildet sich Tau, die Wand wird feucht, Fenster beschlagen. Eine feuchte Wand hat schlechtere Wärmedämmwerte. Ist sie durchfeuchtet, kühlt sie bei niedrigen Außentemperaturen noch stärker ab, der oben geschilderte Effekt verstärkt sich. An der feuchten Wand herrschen durch Farbe, Kleister, Tapeten ideale Bedingungen für das Wachstum von gesundheitsschädlichen Schimmel bzw. Pilzen. Ist Schimmel bereits vorhanden, so macht er sich durch modrigen, muffigen Geruch oder durch dunkle Flecken bemerkbar.

Raumklima

Das Raumklima wird als wesentlicher und messbarer Wert für Wohnqualität angesehen. Dazu tragen Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit, Lichtverhältnisse, Luftzusammensetzung und -bewegung sowie die Oberflächentemperatur der Bauteile bei.

Salze, bauschädlich – Salzsprengung

Die im Baumaterial durch chemische Reaktionen entstandenen Salze (Chlorid, Sulfat, Nitrat, Karbonat und Sillikat) werden bis an die Oberfläche (z.B. Putz, Ziegel) transportiert und dort als Ausblühungen sichtbar.

Größere Schäden entstehen dabei  beim Auskristallisieren im Baustoff (Putz, Ziegel). Beim Kristallisationsprozess werden erhebliche Kräfte wirksam, da die Gitterstruktur einen größeren Raum einnimmt als die gelösten Salze. Es werden daher zuerst die Poren "verstopft" und danach kommt es zur Sprengung der Materialstrukturen. Es kommt zur Ab- und Auflösung der Gesteins- und Putzschichten. Die Bausubstanz leidet und verliert an Wert.

Schimmelbildung

Wasser ist die Lebensgrundlage für Bakterien und Pilze. Sie benötigen nur wenig um zu gedeihen (Wärme, Feuchtigkeit, Nahrung – dabei reichen Hautschuppen aus). Daraus wird deutlich, dass Schimmel- und Bakterienbefall absolut nichts mit Unsauberkeit zu tun haben. Vielmehr sind die Sporen allgegenwärtig. Finden sie geeignete Lebensumstände, beginnen sie zu wachsen. Dies kann zu Gesundheitsschäden und zur Unbewohnbarkeit von Gebäuden führen.

Taupunkt

Der Taupunkt ist abhängig von der Lufttemperatur und der relativen Luftfeuchte und gibt die Temperatur an, bei der – im Werkstoff bei saugenden oder an der Oberfläche bei nichtsaugenden Stoffen – Wasserdampf kondensiert.

Wärmeleitfähigkeit λ

Die (spezifische) Wärmeleitfähigkeit, auch Wärmeleitzahl (λ, k oder κ) ist eine Stoffeigenschaft zur Berechnung der Wärmestromdichte aus dem Temperaturgradienten. Je höher der Wert, desto leitfähiger der Stoff. Kristalline Stoffe besitzen eine hohe Leitfähigkeit, ebenso wie Metalle. Bei amorphen Stoffen ist der Wert im Vergleich dazu gering (Glas). Während Metalle eine Leitfähigkeit von λ = 40 – 380 W/mK aufweisen, weisen Dämmstoffe Werte um bis zu λ = 0,06 W/mK auf.

Ziegel

Ziegel bestehen aus Lehm und Tonerde, die durch Wasserzugabe plastifiziert, geformt, luftgetrocknet und/oder einem Brennvorgang unterzogen werden. Ziegel  sind wohl der meist verwendete keramische Baustoff.

 
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